DGGG plant S3-Leitlinie Antikonzeption

PRESSEMITTEILUNG DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE E.V. (DGGG)

Berlin, im

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe plant eine S3-Leitlinie Antikonzeption, die evidenzbasiert und in einem formalen Konsensverfahren erarbeitet wird. Die Fertigstellung wird wegen der umfangreichen Thematik und des aufwändigen Prozedere für die Leitlinien-Erarbeitung frühestens im Jahr 2013 erwartet. Die frühere Leitlinie zu diesem Thema, die aus dem Jahr 2004 stammte, wurde von der Fachgesellschaft bereits im Jahr 2010 zurückgezogen. Derzeit gibt es keine gültige Leitlinie zur Antikonzeption.

Mit der Federführung ist Prof. Dr. med. Thomas Rabe beauftragt, Vorstandsmitglied der DGGG und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin. 

 Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) hatte kürzlich in einer Pressemeldung kritisiert, dass die Leitlinie der DGGG den modernen Erkenntnissen zur Antikonzeption bei Migräne- und Kopfschmerzpatientinnen nicht ausreichend Rechnung trage. Die DGGG wird die aktuellen Publikationen und Erkenntnisse zur Antikonzeption und zum zerebrovaskulären Risiko von Migränepatientinnen bei der Erarbeitung der neuen Leitlinie berücksichtigen.

 © DGGG

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Prof. Dr. med. Thomas Rabe, Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fortfpflanzungsmedizin, Voßstr. 9, 69115 Heidelberg. Tel. 06221-567913.

 

 

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