DGGG-Kongress 2012 - Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe 2012 bis 2014

PRESSEMITTEILUNG DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE E.V. (DGGG)

Berlin, im

Die Gynäkologie und Geburtshilfe sind geprägt von ständigen Verbesserungen in der Pränatalmedizin bei weiter steigendem Alter der Schwangeren und gleich bleibenden Frühgeborenenzahlen, einer immer noch leicht sinkenden Geburtenrate, einer hohen Zahl an Eltern mit Kinderwunsch, den nahezu gleichbleibenden Raten an Krebserkrankungen bei immer weniger aggressiven Behandlungsmöglichkeiten, einer hohen Zahl an Frauen mit Beckenbodeninsuffizienz und Inkontinenz. Das wird sich auch in Zukunft nicht verändern.

Um Frauen und Patientinnen auf hohem Niveau behandeln zu können, müssen Frauenärztinnen und –ärzte weiterhin top ausgebildet sein, auch wenn sich die Strukturen im Gesundheitswesen rapide ändern. Dazu müssen die DGGG als wissenschaftliche Fachgesellschaft und die niedergelassenen Frauenärzte, die Universitäten und die nichtuniversitären Krankenhäuser eng kooperieren und möglicherweise auch neue, innovative Qualifizierungsmodelle erarbeiten.

Weiterhin muss in den nächsten Jahren die Frage beantwortet werden, wie unter immer schwierigeren Rahmenbedingungen weiterhin Forschung in den Kliniken ermöglicht werden kann und wie wir den Nachwuchs dazu motivieren. Denn wir können Forschung nicht immer nur aus dem Ausland importieren; dort herrschen vielfach andere Rahmenbedingungen als in Deutschland. Die Unterstützung und Beratung von forschenden Frauenärztinnen und Frauenärzten in wirtschaftlich angespannten Zeiten wird für die DGGG in Zukunft deshalb eine besonders wichtige Aufgabe sein, damit unsere Patientinnen weiterhin von neuen medizinischen Erkenntnissen profitieren können.

Drängend sind auch Lösungsansätze angesichts der offensichtlichen Fehler im DRG-System, dem Abrechnungssystem zwischen Krankenhäusern und Krankenkassen. Dieses System hat in vielen Fällen die finanzielle Situation in den Kliniken so verschlechtert, dass oft die Personalbesetzung bis unter die Schmerzgrenze ausgedünnt wird. Darunter leidet die Ausbildung, das Engagement für die Wissenschaft und das ganze Fach, und darunter leiden vor allem die Patientinnen.

Dies sind die Themen, die die DGGG in den kommenden Jahren bewegen werden. „Wir werden alle Anstrengungen unternehmen“, so Prof. Dr. med. Thomas Dimpfl, Präsident der DGGG von 2012 bis 2014, „um unseren Patientinnen auch künftig mit größtem Einsatz die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen.“

© DGGG 2012

Ihr Ansprechpartner:

Prof. Dr. med. Thomas Dimpfl
Präsident der DGGG vom 12.10.2012 bis Oktober 2014
Direktor der Frauenklinik, Klinikum Kassel
Mönchebergstr. 41-43
34125 Kassel
E-Mail: dimpfl@klinikum-kassel.de

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Mitarbeiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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