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Newsletter DGGG Juli 2010
Schnellnavigation
1. Vorwort Professor Kreienberg
2. Darum sollten Chefärztinnen und Chefärzte zum Kongress kommen
3. Hotel-Buchung DGGG-Kongress: Wir helfen Ihnen!
4. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin stellt sich vor
5. Neue Leitlinien
6. Fachübergreifender Bereitschaftsdienst – rechtlich zulässig?
7. Strafrechtliche Risiken beim Einsatz von Vertragsärzten
8. Viele Frauen möchten ihre Eizellen einfrieren lassen
9. Gentests an Embryonen – nicht strafbar
10. Viagra für die Frau?
1. Vorwort Professor Kreienberg
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe ist engagiert in der Erstellung von Empfehlungen und Leitlinien zu allen Gebieten der Gynäkologie und Geburtshilfe. Unsere Gesellschaft möchte Ihnen wissenschaftlich fundierte, praxisorientierte Handlungsempfehlungen geben, um Ihnen in Ihrem ärztlichen Arbeitsalltag Orientierung und Hilfe zu bieten.
Auch in den letzten Monaten waren viele Kolleginnen und Kollegen wieder eifrig am Werk und haben Leitlinien zum Abschluss gebracht. An Punkt 5 dieses Newsletters finden Sie eine Auflistung.
Noch 71 Tage, dann beginnt der DGGG-Kongress in München. Die Vizepräsidentin des Europaparlaments Dr. Silvana Koch-Mehrin hat zugesagt, Verlegerin und Journalistin Alice Schwarzer besucht uns auch, internationale Wissenschaftler haben gebucht, und jetzt fehlen eigentlich nur noch Sie – falls Sie sich noch nicht angemeldet haben!
Lassen Sie sich diese kompakte Ladung Wissensaustausch nicht entgehen. In den vier Tagen haben Sie nicht nur die Möglichkeit, Ihr Wissen und Ihre Fertigkeiten auszubauen und altes Wissen aufzufrischen, sondern Sie können den Kongress gleichermaßen als Jobmesse nutzen. Nirgendwo sonst tummeln sich so viele potenzielle Chefs und Mitarbeiter, wie vom 5. bis 8. Oktober in München. Überdies ist ein Kongress sicher auch immer wieder eine Möglichkeit, alte Freunde oder ehemalige Kollegen zu treffen, mit denen Sie abends, nach einem reichhaltigen Kongress-Programm, München genießen sollten. Sie suchen noch ein Hotel? Dann lesen Sie an Punkt 3 weiter.
Wir sehen uns - im Oktober in München!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Präsident der DGGG
2. Darum sollten Chefärztinnen und Chefärzte zum Kongress kommen
Als Chefarzt oder -ärztin sind Sie auf dem DGGG-Kongress richtig. Denn berufspolitische Themen werden uns in diesem Jahr ganz besonders beschäftigen. Auf Sitzungen wie „Weiterbildung im Fach: Traum oder Drama?“, „Warum es Männer nicht mehr gibt und Frauen nicht wollen“ und „Stationäre und ambulante Vergütungsstrukturen: Systemprobleme im Jahr 2010“ möchten wir kontrovers diskutieren, Probleme auf den Punkt bringen und vielleicht Lösungsansätze formulieren.
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir Konzepte erarbeiten, wie wir dem existenten Nachwuchsproblem im Fach Gynäkologie und Geburtshilfe begegnen können. Mittlerweile wird eine Vielzahl von Stellen schwierig oder gar nicht mehr besetzt, weil der Nachwuchs ausbleibt. Ärztinnen kommen nach der Familiengründung meist nur noch in Teilzeit zurück, viele andere junge Kolleginnen und Kollegen drängen nach der Facharztausbildung in die Niederlassung oder in nicht kurative Bereiche. Wir müssen reagieren – unterstützen Sie uns dabei!
Auch haben wir in diesem Jahr beispielsweise folgende Themenschwerpunkte gesetzt, um aktuelle Fragestellungen aufzugreifen: „Uterusfehlbildungen – wann wird operiert?“ oder „Organerhalt beim frühen Ovarialkarzinom – vertretbar?“ und „Ersttrimester-Screening in Deutschland: Rechenmodelle oder Blackbox?“ Diese Themen wurden im Kongress-Programm ganz bewusst als Frage formuliert, um die Aktualität der Themen in Diskussionen zu verdeutlichen.
Schauen Sie doch noch einmal in unser Kongress-Programm.
www.dggg.de
DGGG-Mitglieder zahlen den reduzierten Eintrittspreis!
Für den gesamten Kongress: 150 € statt 200 €; Tageskarte: 60 € statt 80 €
Hier geht’s zur Anmeldung.
www.dggg.de
3. Hotel-Buchung DGGG-Kongress: Wir helfen Ihnen!
Sie möchten zum DGGG-Kongress, finden aber kein passendes Hotel? Wir helfen Ihnen. Die Kongressorganisation CTW hält für Sie ein umfassendes Hotel-Kontingent bereit. Wenden Sie sich bitte direkt an Frau Anita Drews, Tel.: 030 / 85 99 62 - 33
Einen Überblick vorab bietet Ihnen die Kongress-Website.
www.dggg-kongress.de.
4. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin stellt sich vor
Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF), Herr Professor Thomas Rabe, Universitätsfrauenklinik Heidelberg, stellt hier die Arbeit seiner Gesellschaft vor.
Erfahren Sie mehr zur DGGEF.
Laden Sie hier das PDF herunter...
5. Neue Leitlinien
Neue Leitlinien und Stellungnahmen seit 2008:
- Delegation ärztlicher Leistungen
- Angeborene genitale Fehlbildungen
- Überaktive Blase
- Chronischer Unterbauchschmerz
- Hormontherapie in der Peri- und Postmenopause
- Fertilitätserhalt bei onkologischen Patientinnen
- Vorgehen bei Terminüberschreitung und Übertragung
- Identifikation Neugeborener
Überarbeitete und aktualisierte Leitlinien und Stellungnahmen seit 2008:
- Endometriose
- Bakterielle Vaginose
- Ovarielle Stimulation und Ovarialkarzinomrisiko
- Fetozid bei Mehrlingen
- Empfehlungen zur Abfassung von Gutachten in Arzthaftungsprozessen
- Off-Label-use
- Operationsbedingte Verletzungen des Ureters
- Prophylaxe der Thromboembolie
Bei Interesse finden Sie sämtliche Leitlinien auf der Website der DGGG unter www.dggg.de/leitlinien
+++ Neuerscheinung der „Leitlinien der Gynäkologie und Geburtshilfe“ +++
Am 1. September 2010 erscheinen in vier Bänden die „Leitlinien der Gynäkologie und Geburtshilfe“ in 2. vollständig überarbeiteter und erweiterter Auflage. DGGG-Mitglieder, die bis zum 1. September 2010 bestellen, zahlen 39,90 Euro (zzgl. Versandkosten).
Hier gelangen Sie direkt zum Bestellformular...
6. Fachübergreifender Bereitschaftsdienst – rechtlich zulässig?
In den Mitteilungen aus der AWMF setzt sich Dr. jur. A. Wienke, Köln, mit dem fachübergreifenden Bereitschaftsdienst auseinander. Fazit: Er sei unter rechtlichen Gesichtspunkten nicht akzeptabel.
Lesen Sie hier den gesamten Beitrag.
Laden Sie hier das PDF herunter...
7. Strafrechtliche Risiken beim Einsatz von Vertragsärzten
Die f&w (führen und wirtschaften im Krankenhaus) hat strafrechtliche Aspekte der Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern in einem Artikel diskutiert. Diesen Artikel dürfen wir Ihnen hier in Kopie zur Verfügung stellen.
Laden Sie hier das PDF herunter...
8. Viele Frauen möchten ihre Eizellen einfrieren lassen
Erst Karriere, dann Kinder – so gestaltet sich häufig die Lebensplanung junger Frauen. Mit dem Wissen, dass mit zunehmendem Alter eine Schwangerschaft unwahrscheinlicher wird, erwägen viele Frauen, ihre Eizellen einfrieren zu lassen. Mediziner machen ihnen Hoffnung.
Lesen Sie dazu hier einen Artikel auf SPIEGEL ONLINE.
www.spiegel.de
9. Gentests an Embryonen – nicht strafbar
Nach einem aktuellen BGH-Urteil dürfen Ärzte bei Paaren mit Veranlagung zu schweren Erbschäden künftig im Reagenzglas befruchtete Eizellen auf Schäden untersuchen und gesunde Zellen für eine Befruchtung selektieren.
Lesen Sie dazu hier einen Artikel auf SPIEGEL ONLINE.
www.spiegel.de
10. Viagra für die Frau?
FAZ.NET setzt sich in einem Artikel mit der sexuellen Unlust der Frau auseinander, listet mögliche Ursachen und Forschungsansätze auf. Fazit: Es ist nicht so einfach mit der weiblichen Sexualität. Lesenswert!
Lesen Sie hier den Artikel auf FAZ.NET.
www.faz.net




