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Newsletter DGGG März 2010

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1. Vorwort Professor Kreienberg
2. Gynäkologinnen fehlt es an Vorbildern
3. Die AG Gynäkologische Endoskopie stellt sich vor
4. Wie sich Infektionen, Stress und Schwangerschaftsdiabetes auf Babys auswirken
5. Einfluss oraler Kontrazeptiva auf das langfristige Sterberisiko
6. Bisphosphonat reduziert Brustkrebsrisiko

 

1. Vorwort Professor Kreienberg

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

bereits jetzt möchte ich Ihnen frohe und erholsame Osterfeiertage wünschen. Hoffentlich zeigt sich der Frühling über das verlängerte Wochenende oder Ihren geplanten Urlaub hinaus von seiner besten Seite.

Mit einer erfreulichen Meldung entlasse ich Sie in Ihre „Osterferien“: Wir haben Sie, liebe DGGG-Mitglieder, in einer persönlichen Mail dazu aufgefordert, an einer Umfrage der Kommission „Beruf-Familie-Karriere“ teilzunehmen. Mithilfe der Umfrage möchten wir Ziele, Schwierigkeiten und Vorurteile im Gebiet „Familie und Karriere“ erkennen und in der Folge bearbeiten. Von der Resonanz waren wir überwältigt. Fast 1000 Mitglieder haben an der Umfrage teilgenommen!
„Hiermit bedankt sich die Kommission für Ihre Ausdauer und Motivation“, sagt Dr. Katharina Hancke, Initiatorin der Umfrage, Universitätsfrauenklinik Ulm. „Auch möchten wir uns für eventuelle, meist technische Unannehmlichkeiten entschuldigen.“

Die fünfte Sitzung der Kommission Familie und Karriere konnte sich, dank der vielen Antworten, auf die Auswertung des Fragebogens konzentrieren und die Umsetzung der vielen Anregungen planen. Folgende Hauptschwerpunkte in den Ergebnissen des Fragebogens kristallisierten sich heraus: Ein großes Problem sind und bleiben die Rahmenbedingungen unseres Faches, wie vor allem Arbeitszeitmodelle und die Kinderbetreuung. Weiterhin fehlt ein konkretes Mentoring (siehe Punkt 2 des Newsletters). Auch wurde wiederholt gefordert, die administrativen Arbeiten und die Dokumentation zu reduzieren, dafür indes die Weiterbildung zu verbessern.

„Die Kommission wird nun für die verschiedenen Punkte realistische Umsetzungsvorschläge erarbeiten, die bei dem Kongress der DGGG im Oktober 2010 vorgestellt werden. Dazu gehört nicht nur das Angebot einer Kinderbetreuung bei dem kommenden Kongress“, erklärt Dr. Katharina Hancke.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Präsident der DGGG

 

2. Gynäkologinnen fehlt es an Vorbildern

Obwohl der Frauenanteil in der Gynäkologie und Geburtshilfe relativ hoch ist, fehlt es an weiblichen Vorbildern, insbesondere in der Umsetzung von „Familie und Karriere“. In einer Voranalyse des Fragebogens der DGGG zum Thema „work life balance“ zeigte sich, dass zu dem ausgewerteten Zeitpunkt nur wenige der Befragten angaben, weibliche Vorbilder zu haben, ein Großteil gab sogar an, gar keine Vorbilder zu haben. Des Weiteren kristallisiert sich heraus, dass ein Mentoring von Vielen gefordert wird.

Ziel der DGGG Kommission „Familie und Karriere“ ist es, Anleitungen für die Gestaltung eines Mentoring auf der Homepage der DGGG zu präsentieren, um die individuelle Umsetzung in den Kliniken zu fördern. Des Weiteren sollen Lebensläufe von erfahrenen Gynäkologinnen vorgestellt werden, um klinikübergreifende Vorbilder vorzuweisen. Erste Präsentationen werden voraussichtlich zum Kongress der DGGG im Oktober 2010 fertig gestellt.

3. Die AG Gynäkologische Endoskopie stellt sich vor

Der Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie e.V. (AGE), Professor Hans-Rudolf Tinneberg, Direktor der Frauenklinik Universitätsklinikum Gießen, stellt hier die Arbeit seiner AG vor.

Hier PDF öffnen

4. Wie sich Infektionen, Stress und Schwangerschaftsdiabetes auf Babys auswirken

Die Zeit im Mutterleib hat Auswirkungen auf das gesamte Leben. Diabetes, Krebs, Schizophrenie – das Fundament für viele Krankheiten wird bereits während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt gelegt. Der Spiegel hat sich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

5. Einfluss oraler Kontrazeptiva auf das langfristige Sterberisiko

Langfristig ist das Sterberisiko durch die Einnahme oraler Kontrazeptiva nicht erhöht. Die jüngste Auswertung einer prospektiven Kohortenstudie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2010;340:c927) deutet sogar auf eine verminderte Sterberate der Anwenderinnen hin. Mit 46.112 Frauen, die bis zu 39 Jahre nachbeobachtet wurden, ist die Royal College of GPs Oral Contraception Study eine der größten Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen oraler Kontrazeptiva.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel im Ärzteblatt.
Hier geht's zum PDF der Studie im British Medical Journal.

6. Bisphosphonat reduziert Brustkrebsrisiko

In den USA gehören Bisphosphonate bereits zur Standardkrebstherapie und werden eingesetzt, um Knochenmetastasen zu verhindern. Amerikanische Wissenschaftler haben jetzt untersucht, ob der Wirkstoff bereits präventiv gegen Krebs sinnvoll wäre und testeten seinen Einfluss auf das Brustkrebsrisiko (British Journal of Cancer). Ergebnis: Frauen, die mindestens zwei Jahre lang den Wirkstoff eingenommen hatten, wiesen ein um 40 Prozent geringeres Risiko auf, an Brustkrebs zu erkranken als diejenigen, die ihn nicht genutzt hatten.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel im Focus.
Lesen Sie hier den gesamten Artikel zum Thema in der Ärzte Zeitung.
Lesen Sie hier das Abstract im British Journal of Cancer.