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Newsletter DGGG Februar 2010

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1. Vorwort Professor Kreienberg
2. AG Urogynäkologie und Plastische Beckenbodenrekonstruktion stellt sich vor
3. Erste Patientenleitlinie zum Brustkrebs
4. Arzt und Medientätigkeit – so klappt es
5. Anwendung postkoitaler Kontrazeptiva
6. Präimplantationsdiagnostik – Strafbare Selektion menschlichen Lebens?
7. US-Behörden bezweifeln Nutzen von Mammografien

1. Vorwort Professor Kreienberg

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

am 24. Februar wird auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin die erste nationale Patientenleitlinie zum Thema Brustkrebs vorgestellt – ein Meilenstein für die Information betroffener Frauen! Lesen Sie mehr dazu unter Punkt 3.

In den kommenden Newslettern möchten wir den rund 20 Arbeitsgemeinschaften der DGGG die Möglichkeit bieten, sich und ihre Arbeit vorzustellen. Professor Thomas Dimpfl macht den Anfang und berichtet unter Punkt 2 über die AG für Urogynäkologie und Plastische Beckenbodenrekonstruktion (AGUB). Daneben informiert er über die Zertifizierung der Beckenbodenzentren.

Unter Punkt 4 möchten wir Ihnen ein „Medientraining“ anbieten. Die Agentur MasterMedia GmbH in Hamburg, die unsere Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernommen hat, hat für Sie Tipps zusammengestellt, wie man mit der Presse konstruktiv zusammenarbeiten kann und warum es sich lohnt, auf Journalistenanfragen zu antworten – selbst wenn Sie einen engen Terminplan haben.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Präsident der DGGG

2. Die AG Urogynäkologie und Plastische Beckenbodenrekonstruktion stellt sich vor

Der erste Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Urogynäkologie und Plastische Beckenbodenrekonstruktion (AGUB), Prof. Dr. med. Thomas Dimpfl, Direktor der Frauenklinik am Klinikum Kassel, stellt hier die Arbeit seiner AG vor.

3. Erste Patientenleitlinie zum Brustkrebs

Auf dem Deutschen Krebskongress vom 24. bis 27. Februar in Berlin wird die erste nationale Patientenleitlinie zum Thema Brustkrebs vorgestellt. Sie behandelt die Ersterkrankung an Brustkrebs und DCIS und entstand auf Basis der interdisziplinären S-3-Leitlinie für Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mamma-Ca.

Hier geht's zur Patientenleitlinie "Brustkrebs: Die Ersterkrankung und DCIS"
Hier geht's zur Pressemitteilung der DGGG zum Thema

4. Arzt und Medientätigkeit – so klappt es

Das hat Ihnen gerade noch gefehlt: Ein enger Zeitplan in der Praxis oder Klinik und dann ruft auch noch ein Journalist an und bittet ganz eilig um Informationen. Wie soll man als Arzt damit umgehen – Patienten warten lassen und riskieren, dass man dafür womöglich noch falsch in der Presse zitiert wird? Ja! Warum sich die Zusammenarbeit mit der Presse lohnt, lesen sie hier.

5. Anwendung postkoitaler Kontrazeptiva

Anlässlich einer aktuellen Publikation in The Lancet zur Wirksamkeit von Ulipristal in Abhängigkeit des Zeitintervalls nach ungeschütztem Verkehr hat die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF) eine Stellungnahme zur Anwendung postkoitaler Kontrazeptiva und Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland verfasst. Ergebnis: Die postkoitale Kontrazeptionsmethode mit Ulipristal (ellaOne®) ist eine wirkungsvolle Methode.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der DGGEF.
Lesen Sie hier die Publikation in The Lancet.

6. Präimplantationsdiagnostik – Strafbare Selektion menschlichen Lebens?

Demnächst beschäftigt sich der Bundesgerichtshof mit der Thematik Präimplantationsdiagnostik. Er wird überprüfen, ob die genetische Untersuchung und Aussonderung „schadhafter“ Embryonen bei einer künstlichen Befruchtung strafbar sind. Dazu erschien ein Artikel im Ärzteblatt. Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

7. US-Behörden bezweifeln Nutzen von Mammografien

Die US-Gesundheitsbehörden haben eine neue Empfehlung bezüglich Mammografien ausgesprochen. Demnach bezweifeln sie den Nutzen jährlicher Mammografien bei Frauen unter 50. Ab 50 Jahren sei eine Untersuchung alle zwei Jahre angezeigt. Sie berufen sich auf die Auswertung der Daten von mehr als 600.000 Patientinnen ab 40 Jahren im Zeitraum 2000 bis 2005. Lesen Sie hier den gesamten Artikel in Welt online.