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Newsletter DGGG Oktober 2009

Schnellnavigation

1. Vorwort Professor Kreienberg
2. 20 Prozent Rabatt für den DGGG-Kongress 2010 sichern!
3. Änderung des Schwangerschaftsabbruchrechts
4. Translationale Forschung Symposium 2009
5. Umgang mit neuem H1N1-Virus bei Schwangeren - Stellungnahme der DGGG
6. Spiegel Titelthema „Fehlkonstruktion Mensch“
7. Deutscher Krebskongress in Berlin
8. DAGG-Intensivkurse 2010
9. Der erste DGGG-Pressedienst wurde versendet!
10. Fragebogen der Kommission „Beruf-Familie-Karriere“ der DGGG

1. Vorwort Professor Kreienberg:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

im Brustkrebsmonat Oktober möchte ich die Gelegenheit nutzen, unsere Fortschritte in der Prävention, der Früherkennung und der Therapie des Mammakarzinoms lobend zu erwähnen. Sie alle leisten täglich Ihren Beitrag, Patientinnen in Deutschland immer besser zu betreuen. Und doch dürfen wir nicht müde werden, Forschung und Therapie voranzutreiben. Unser Erfolg sollte hier die Basis für motiviertes Arbeiten bilden.

Die DGGG begrüßt die jüngst veröffentlichten Ergebnisse des Mammographie-Screenings, das sich in Deutschland jetzt flächendeckend etabliert hat. In den meisten Brustkrebszentren werden dadurch bis zu 15 Prozent mehr Karzinom-Frühformen und Vorstufen als noch vor der Einführung des Screenings diagnostiziert. Mit einer solchen Quote ist der enorme Aufwand, der hier zweifelsohne betrieben wird, zu vertreten. Auf der Grundlage eines solchen Erfolgs ist eine Erweiterung der Altersbegrenzung auf unter 50- und über 70-Jährige zu fordern.

Als eher kritisch betrachten wir den Einsatz der MRT zur Brustkrebs-Früherkennung. Eine MRT-Untersuchung hat oft eine Überdiagnsotik und Übertherapie zur Folge. Häufig werden benigne Befunde als disseminierte Karzinomherde interpretiert und voreilig die Diagnose von multiplen Brustkrebsherden gestellt. Es gibt noch zu wenig erfahrene Radiologen und Gynäkologen, die diese auffallenden Befunde durch eine MR-mammographische Stanze und histologische Aufarbeitung abklären können. Ich bin indes davon überzeugt, dass wir auch hier unsere technischen Voraussetzungen und Qualifikationen verbessern werden.

Mit den besten Grüßen
Ihr
Prof. Dr. Rolf Kreienberg
Präsident der DGGG

Den DGGG-Kongress 2010 mitgestalten

...und 20 Prozent Rabatt sichern!

Schon jetzt möchten wir Sie auf den 58. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe vom 5. bis 8. Oktober 2010 in München hinweisen. Bitte merken Sie sich diesen Termin frühzeitig vor!

Hier geht’s zur Kongress-Homepage: www.dggg-kongress.de
Um unsere Kongressorganisation zu optimieren, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Beachten Sie deshalb doch bitte das auf unserer Homepage hinterlegte Ankreuz-Formular und füllen Sie es aus. Mitglieder, die sich an der Befragung beteiligen, erhalten einen Preisnachlass auf den Eintrittspreis in Höhe von 20 Prozent. Klicken Sie hier, um zur Umfrage zu gelangen.

3. Änderung des Schwangerschaftsabbruchrechts

Professor Heribert Kentenich, DRK Kliniken Berlin Westend, Professor Klaus Vetter, Vivantes Klinikum Neukölln und Professor Klaus Diedrich, Universitätsfrauenklinik Lübeck haben gemeinsam einen Artikel zum Schwangerschaftskonfliktgesetz verfasst. Sie gehen darin ausführlich darauf ein, was sich für die Frauen und die FrauenärztInnen beim Abbruch aus medizinischer Indikation ändert. Zusätzlich haben die Professoren Formblätter für ÄrztInnen für ihre tägliche Arbeit entwickelt.

Hier geht’s zum Artikel und zu den Formblättern:
Download Artikel (PDF)
Download Formblätter (PDF)

4. Translationale Forschung Symposium 2009

Das von der Kommission Translationale Forschung der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO e.V.) ausgerichtete 3. wissenschaftliche TraFo-Symposium fand vom 10. bis 12. September 2009 in Bergisch Gladbach statt. 107 überwiegend junge Wissenschaftler aus den auf dem Gebiet der gynäkologischen Onkologie forschenden Arbeitsgruppen trafen sich, um diese gemeinsame Plattform zur Präsentation und Diskussion der eigenen Forschungsergebnisse zu nutzen. Dr. D. Niederacher von der Frauenklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf hat für Sie auf das Symposium zurückgeblickt.
Lesen Sie hier den Rückblick zum TraFo-Symposium von Dr. Niederacher:

Download PDF Trafo Symposium

5. Umgang mit neuem H1N1-Virus bei Schwangeren – Stellungnahme der DGGG

Das Thema H1N1 und der Umgang mit der Impfung gegen das Virus werden derzeit heftig und kontrovers diskutiert. Die DGGG hat gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Materno-Fetale Medizin in der DGGG (AGMFM) Anfang Oktober eine Stellungnahme zum Thema „Umgang mit neuem H1N1-Virus bei Schwangeren“ veröffentlicht. Experten geben Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie einer Schweinegrippe-Infektion bei Schwangeren und Stillenden sowie zu Prophylaxemaßnahmen. Die Stellungnahme und eine aktuelle Impfempfehlung der STIKO finden Sie hier.

6. Spiegel Titelthema „Fehlkonstruktion Mensch“

Der Autor Jörg Blech beschäftigt sich im Titelthema des Spiegel (Nr. 40) mit der „Fehlkonstruktion Mensch – Warum wir für die moderne Welt nicht geschaffen sind“. Auf fünf Seiten setzt er sich auch mit gynäkologischen Anpassungsschwierigkeiten der Frau an die moderne Welt auseinander.

Hier geht es zur interessanten Hintergrundlektüre:
www.spiegel.de

7. Deutscher Krebskongress in Berlin

Vom 24. Bis 27. Februar 2010 findet im ICC (Internationales Congress Centrum) und der Messe Berlin der 29. Deutsche Krebskongress statt. Die Deutsche Krebsgesellschaft freut sich über eine rege Teilnahme.

Hier geht’s zur Kongress-Homepage:
www.dkk-2010.de/

8. DAGG-Intensivkurse 2010

Das Vorprogramm für alle Intensivkurse der Deutschen Akademie für Gynäkologie und Geburtshilfe (DAGG) können Sie nun auf der Homepage der DGGG abrufen.
Hier geht’s zum Flyer der DAGG-Intensivkurse 2010.

Hier geht’s zum Flyer der DAGG-Intensivkurse 2010:
www.dggg.de/

9. Der erste DGGG-Pressedienst wurde versendet!

Wir freuen uns, Ihnen berichten zu können, dass der erste DGGG-Pressedienst Anfang Oktober an rund 1.300 Pressekontakte verschickt wurde. Er umfasst 17 Seiten geballtes Hintergrundmaterial zu ausgewählten Themen aus der Gynäkologie und Geburtshilfe. Künftig werden wir den Pressedienst einmal pro Quartal versenden. An dieser Stelle möchten wir allen, die bei der Erstellung mitgewirkt haben, herzlich danken. 
Haben auch Sie Interesse an dem Pressedienst? Vielleicht haben Sie Ideen für neue Themen? Kritik? Anregungen? Gehen Sie hierzu auf die Presseseite.

Den Pressedienst finden Sie auf unserer Website unter www.dggg.de.

10. Fragebogen der Kommission „Beruf-Familie-Karriere“ der DGGG

Bei dem Kongress der DAGG (Deutsche Akademie der Gynäkologie und Geburtshilfe) am 2. Oktober 2009 hat die Kommission „Beruf – Familie – Karriere“ der DGGG während der Podiumsdiskussion bereits erfolgreich gezeigt, welche Schwierigkeiten und Vorurteile gerade im Gebiet „Familie und Karriere“ vorhanden sind. Diese gilt es zu überwinden. Dank der zahlreichen Diskussionsbeiträge aus dem Publikum konnten wesentliche Anregungen zur Verbesserung der Bedingungen aufgenommen werden.
Das nächste Ziel ist herauszufinden, welches die zentralen Bereiche sind, die verbessert werden müssen, um wieder mehr junge Mediziner/innen an Bord zu holen, bzw. zu halten. Zu diesem Zweck hat die Kommission einen Fragebogen entwickelt, der die Aspekte „Work-life-Balance“, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Karrierewünsche und –ziele jeder Alters- bzw. Ausbildungsstufe erfassen soll.
Es ist von zentraler Bedeutung, dass unabhängig vom jeweiligen Ausbildungsstand (Assistenzarzt/-ärztin, Oberarzt/ärztin, Chefarzt/ärztin) bzw. der familiären Situation (Kinder: ja, nein) möglichst viele an der Fragebogenaktion teilnehmen. Selbstverständlich ist der Fragebogen anonym.
Im November erhalten Sie einen Link per E-Mail, mit dem Sie den Fragebogen erreichen.
Ebenfalls wird der Link ab November auf der Website der DGGG hinterlegt. Die Beantwortung des Fragebogens dauert etwa 12 Minuten, sollte aber nur einmal durchgeführt werden. Die Daten können zwischendurch nicht gespeichert werden. Bitte planen Sie diese Zeit ein.

Falls Sie Fragen oder außerdem noch Anregungen zu dem Thema haben, wenden Sie sich bitte jederzeit an katharina.hancke(at)uniklinik-ulm(.)de oder bettina.toth(at)med.uni-heidelberg(.)de sowie an die Geschäftsstelle der DGGG (E-Mail: info(at)dggg(.)de).