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DGGG, Deutsche Ges. f. Gynäkologie u. Geburtshilfe e.V. |
| Robert-Koch-Platz 7 10115 Berlin 030 / 514 88 33 webmaster@dggg.de Registernummer: 22996 Nz., Amtsgericht Berlin |
| 1. Vorwort Prof. Kreienberg 2. Neue Öffentlichkeitsarbeit für die DGGG 3. Kongress für perinatale Medizin 4. State of the Art AGO Uterus und Vulva 2009 in Essen 5. Kongresse/Veranstaltungen 6. Meldungen vom 112. Deutschen Ärztetag in Mainz 7. Unterstützung medizinisch-humanitärer Hilfsprojekte 8. Schwangerschaftskonfliktgesetz 9. Verwendung überzähliger Embryonen 10. Die Zukunft der Medizin ist weiblich 2. Neue Öffentlichkeitsarbeit für die DGGG – Die MasterMedia GmbH stellt sich vor Die Macht der Medien Am 1.April 2009 begann die Zusammenarbeit der Hamburger PR-Agentur MasterMedia (MM) (www.mastermedia.de) mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. In mehreren Diskussionsrunden entstand nach sechsmonatiger Konzeptionsphase ein Programm, das die klare Zielsetzung verfolgt, bis zum 125-jährigen Jubiläum der DGGG im Jahr 2010, über eine Medienhoheit die Meinungsführerschaft in der interessierten Öffentlichkeit zu erreichen. MM will über Aktivitäten der DGGG informieren, Erfolge sichtbar machen, mediale Aufmerksamkeit erreichen und durch gezielte gesundheitspolitische Arbeit einen Beitrag zur Verbesserung der Frauengesundheit leisten. Um wirklich erfolgreich zu sein, brauchen die Mitarbeiter der Agentur die Unterstützung aller DGGG-Mitglieder. MM freut sich daher jederzeit über Anregungen, neue Themen oder begleitende Kritik (E-Mail: kontakt@mastermedia.de). Die Zeit ist reif für eine nachhaltige Verbesserung des Images des Faches in der breiten Öffentlichkeit. Warum Presse- und Öffentlichkeitsarbeit? Medien haben heute eine enorme Bedeutung. Wer sich nicht äußert, findet in der Öffentlichkeit nicht statt. Wer nicht aktiv kommuniziert, kann nur reagieren und zuschauen bis die besten Plätze vergeben sind. Dies gilt auch für medizinische Fachgesellschaften. Fragen der Gesundheits-, Forschungs- oder Familienpolitik werden durch die Meinungsbildung in den Medien entscheidend beeinflusst. Deshalb ist es angesichts vieler gesundheitspolitischer Entscheidungen wichtig, jetzt mit einer kontinuierlichen, proaktiven Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu beginnen. Wer ist MasterMedia? Die PR-Agentur MasterMedia wurde 1988 von Medizinern und Pharmazeuten mit journalistischer Zusatzqualifikation in Hamburg gegründet. Die Verbindung von journalistischem und fachlichem Know-how mit kreativer Ideenfindung sowie gewachsenen Kontakten zu den Medien ist das Markenzeichen der Agentur. Gesundheitsthemen hatten und haben Konjunktur. Allerdings müssen sie heute auch immer im politischen Kontext gesehen werden. Wer gehört werden will, sollte heute nicht nur seine journalistische Klaviatur und sein Fach beherrschen, sondern auch gesundheitspolitisches Gespür besitzen. 23 Mitarbeiter (u. a. Mediziner, Pharmazeuten, Biologen, Ernährungswissenschaftler) der Agentur arbeiten mit diesem Selbstverständnis in der Gesundheitskommunikation für Ärzteverbände, Bundes- und Landesministerien sowie Unternehmen der pharmazeutischen Industrie – zielgerichtet und sehr erfolgreich. Diese gesammelte Erfahrung will MM für die gemeinsame Arbeit mit der DGGG nutzen. Aber: Erfolge in der Kommunikation kommen nicht über Nacht. Sie müssen erarbeitet werden, durch Kontinuität, Überzeugung, Motivation und ehrlichen Service. 3. Kongress für perinatale Medizin Liebe Kolleginnen und Kollegen, der 24. Deutsche Kongress für Perinatale Medizin wurde in diesem Jahr gemeinsam mit der 35. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatalogie und Pädiatrische Intensivmedizin (GNPI) vom 6. bis 9. Mai im ICC Berlin unter der Leitung von Professor Rainer Rossi und Thomas Kühn für die GNPI sowie Babett Ramsauer und Professor Klaus Vetter für die Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin (DGPM) durchgeführt. Der äußerst erfolgreiche Kongress widmete sich insbesondere brennenden interdisziplinären Themen, die große Teilnehmerzahlen in den einzelnen Veranstaltungen sicherten. Besonders hervorzuheben waren die international besetzten Podiumsveranstaltungen und Schwerpunktvorträge zu „Hot Topics“ von der internationalen Problematik bei der Weiterbildung bis hin zu juristischen Problemen, die beide vielfach schon zu Mangel an Ärztinnen und Ärzten geführt haben. Es ist zu hoffen, dass es nicht wieder 16 Jahre dauert, bis ein gemeinsamer Kongress ausgerichtet werden kann. Mit den besten Grüßen Ihr Klaus Vetter 4. State of the Art AGO Uterus und Vulva 2009 in Essen Essen zeigte sich von seiner besten Seite. Europas Kulturhauptstadt 2010 schuf ein ideales Ambiente für den diesjährigen State of the Art der Kommissionen Vulva und Uterus der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO). Vom 30. April bis 2. Mai trafen sich weit mehr als 300 Kolleginnen und Kollegen in der Philharmonie Essen zu einem intensiven Austausch im Hinblick auf Diagnostik und Therapie von Vulva- und Uterusmalignomen. Highlight des ersten Tages war die Diskussion des Sentinellymphonodektomie der Vulva durch Ate van der Zee, Groningen, dem Incoming-Präsident der European Society of Gynaecological Oncology (ESGO). Am zweiten Tag stand die Diskussion der Technik der radikalen Hysterektomie und deren Weiterentwicklung über die Zeit im Brennpunkt der Aufmerksamkeit. Nach den hervorragenden Beiträgen von Angelo Maggioni, European Institute of Oncology Mailand zur „Robotic surgery“, Achim Schneider, Charité Berlin, zur „Laparoskopischen radikalen Hysterektomie“ und Michael Höckl, Leipzig, zur „Totalen mesometrialen Resektion“ war die anschließende Diskussion ein fachlicher Genuss und absoluter Glanzpunkt inhaltlicher Diskussionskultur. Am dritten Tag wurde insbesondere die Indikation zur Lymphadenektomie beim Endometriumkarzinom intensiv beleuchtet. Hierbei war die hervorragende Präsentation von Andrea Mariani, Rochester, USA, der die umfangreichen Daten der Mayo-Clinic darstellte, Ausgangspunkt für eine sorgfältige Bewertung der jüngsten Daten der italienischen und britischen Arbeitsgruppen. Abschließend dankten die Kongresspräsidenten Rainer Kimmig und Peter Hantschmann allen Vortragenden und Diskutanten für die inhaltlich und atmosphärisch wunderbaren Tage beim State of the Art 2009. Alle Vorträge zum Kongress für AGO-Mitglieder auf der AGO-Homepage 5. Kongresse/Veranstaltungen Folgende Veranstaltungen möchten wir Ihnen empfehlen:
6. Meldungen vom 112. Deutschen Ärztetag in Mainz Ärztliche Freiberuflichkeit Die Delegierten des Ärztetages warnen: Eine Einschränkung der freien Ausübung des Arztberufes gefährdet die Patientenversorgung. Der Arztberuf als freier Beruf könne die Therapiefreiheit im ärztlichen Alltag bewahren und die Patienten vor staatsmedizinischen Zwangsentscheidungen schützen. Zur Pressemitteilung der Bundesärztekammer Überprüfung der Weiterbildung Wir möchten Sie auf ein ganz besonderes Engagement der Bundesärztekammer (BÄK) aufmerksam machen. Die BÄK und 16 Landesärztekammern wollen mit dem Projekt „Evaluation der Weiterbildung“ die Qualität der Weiterbildung sichern und verbessern. Auf dem Ärztetag riefen die Initiatoren die Assistenzärzte ausdrücklich dazu auf, sich an der Evaluation zu beteiligen. Sie dient der eingehenden Überprüfung der Weiterbildungssituation in Deutschland. „Mit den gewonnenen Erkenntnissen wollen wir Anreize entwickeln, um den ärztlichen Nachwuchs zu motivieren, in Deutschland als Arzt tätig zu werden“, sagt Dr. H. Hellmut Koch, Vorsitzender der Weiterbildungsgremien der BÄK. Zur Pressemitteilung der Bundesärztekammer 7. Unterstützung medizinisch-humanitärer Hilfsprojekte Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) unterstützt medizinisch-humanitäre Hilfsprojekte im In- und Ausland. Die DGGG und die EKFS möchten Sie ausdrücklich ermuntern, Projektanträge einzureichen. Hinweise zur Antragstellung finden Sie unter www.ekfs.de 8. Schwangerschaftskonfliktgesetz Der Bundestag stimmte am 13. Mai für eine striktere Regelung bei Spätabtreibungen. Die Bundesärztekammer und die DGGG begrüßen die Änderungen. Demnach haben Ärzte die Pflicht, die werdende Mutter ausführlich zu beraten. Zwischen Diagnose und der schriftlichen Feststellung einer Indikation zu einer Abtreibung müssen mindestens drei Tage liegen. DGGG-Präsident Professor Rolf Kreienberg: „Der Deutsche Bundestag ist zu einem Ergebnis gelangt, das der schwierigen Konfliktlage der Schwangeren ebenso gerecht wird wie dem Schutz des Ungeborenen.“ Pressmitteilung der DGGG Lesen Sie dazu auch: Schwangerschaftsabbrüche: Rückgang um 2,4 Prozent Das Statistische Bundesamt meldet: 2007 gab es rund 117.000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland. Das sind rund 2.800 weniger als 2006. Parlaments-Korrespondentin des Magazin Cicero, Martina Fietz, interviewt dazu Hubert Hüppe, Bundestagsabgeordneter der CDU: Interview auf www.cicero.de 9. Verwendung überzähliger Embryonen Welche Verwendung überzähliger Embryonen bevorzugen Schweizer Paare? Eine schweizweite Untersuchung ergab, dass schweizer Paare eher bereit sind, die bei der künstlichen Befruchtung entstandenen überzähligen Embryonen der Forschung zur Verfügung zu stellen, als sie zu verwerfen. Mehr als die Hälfte würde die Embryonen anderen Paaren spenden. Quelle: Human Reproduction Ein Artikel hierzu erschien in der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) Für den Hintergrund: Artikel auf www.aerzteblatte.de 10. Die Zukunft der Medizin ist weiblich Der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) forderte auf einer Pressekonferenz am 11. Mai in Berlin, dringend notwendige familien- und frauenfreundliche Arbeitsbedingungen in Kliniken und Praxen forciert umzusetzen. DGGG-Präsident Professor Rolf Kreienberg: „Beruf und Familie müssen in Zukunft in viel stärkerem Maße in Einklang gebracht werden. Wichtig ist, dass Ärztinnen auch in leitende Positionen Eingang finden.“ Pressemitteilung der DGGG zur Pressekonferenz des DÄB Checklisten: „Das familienfreundliche Krankenhaus“, „Studieren mit Kind“, „Die familienfreundliche Niederlassung“ auf der Homepage des DÄB Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. Geschäftsstelle Robert-Koch-Platz 7 10115 Berlin Tel. (030) 514 88 33 40 E-Mail: presse@dggg.de Internet: www.dggg.de |
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