| Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. | |||||
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| 15. Newsletter DGGG 2008 | |||||
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1. Vorwort Prof. Kreienberg Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Kolleginnen und Kollegen, das Jahr 2009 hat frostig und sonnig begonnen. Vielleicht ein Ausblick auf das, was uns in diesem Jahr erwartet und wie wir ihm begegnen können. Zu Beginn des neuen Jahres hat es in der Gesundheitspolitik eine Vielzahl von Änderungen gegeben, die sich unterschiedlich stark auf den medizinischen Alltag unserer Kliniken und Praxen auswirken werden. Die bekannteste und vielleicht auch umstrittenste Neuerung ist der Gesundheitsfonds. Die Devise der Politik lautet: gleiche Medizin für gleiche Krankheit für gleiche Krankenkassenbeiträge in ganz Deutschland. Mehr Geld soll ins System kommen, aber es ist unwahrscheinlich, dass alle gleichermaßen davon profitieren. Es ist zu befürchten, dass der Gesundheitsfonds wie ein einziges Globalbudget wirkt. Die Kassen werden versuchen, mit den vorhandenen Mitteln auszukommen und damit wird der Spielraum für Innovationen und Investitionen für qualitative Verbesserungen extrem gering sein. Die Weiterbildung ist für uns in der DGGG eine der wichtigsten Aufgaben. Mit einer Ausweitung der Kurse der Deutschen Akademie für Gynäkologie und Geburtshilfe (DAGG) nicht nur in Berlin und einem ersten Fortbildungskongress im Oktober 2009 kommen wir der großen Nachfrage nach hochwertiger Fortbildung zu bezahlbaren Konditionen nach. Die Sicherung der Qualität in der Medizin, der Versorgung unserer Patientinnen und die Weiterbildung der jungen Generation verlangen von der DGGG, dem BVF und den Chefärzten, die Probleme gemeinsam zu sehen und dafür auch gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Uns wird der Erhalt der Einheit des Faches Gynäkologie und Geburtshilfe nur gelingen, wenn wir uns im Schulterschluss den Anforderungen stellen. Wir gratulieren den Past-Präsidenten der DGGG Walter Jonat und Klaus Vetter zum Fellowship des Royal College of Obstetricians and Gynaecologists (RCOG). Diese hohe Auszeichnung werden wir in einer der nächsten Ausgaben des Frauenarztes würdigen. Bitte beachten Sie die Bemerkungen zu der Liberate-Studie (Punkt 2) und den angegebenen Link zu der Hormonersatztherapie, welche das Rezidiv- und Metastasierungsrisiko für Brustkrebspatientinnen signifikant erhöht. Lassen Sie uns mit Mut, Selbstvertrauen und aktiv in das neue Jahr gehen. Der Erfolg wird sich für uns alle einstellen, wenn wir gemeinsam dafür kämpfen. Mit den besten Grüßen bin ich Ihr Rolf Kreienberg Präsident DGGG 2. Kurse der DAGG Die Kurse der Deutschen Akademie für Gynäkologie und Geburtshilfe (DAGG) finden Sie auf unserer Homepage http://www.dggg.de/index.php?lang=de&site=schedule und im Veranstaltungskalender des Frauenarztes. 3. Liberate Studie zum Tibolon und Rezidivrisiko bei Mammakarzinompatientinnen Eine Bewertung wichtiger Daten der Liberate Studie zum Tibolon und Rezidivrisiko bei Mammakarzinompatientinnen, die auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium 2008 bekannt wurden, finden Sie unter http://www.dggg.de/_download/unprotected/sabcs_liberate_stud ie.pdf Das Rezidiv- und Metastasierungsrisiko bei Brustkrebspatientinnen wird durch eine Hormonersatztherapie signifikant erhöht, die relative Risikoerhöhung mit Tibolon verglichen mit Placebo betrug bei rezeptorpositiven Patientinnen 56 Prozent, bei rezeptornegativen Patientinnen 15 Prozent (hier allerdings ohne Angabe eines p Wertes und breitem Konfidenzintervall). Bei Tamoxifen- behandelten Patientinnen war die relative Risikoerhöhung 25 Prozent. Bei Patientinnen, die Aromatasehemmer nahmen, war das Risiko für ein Rezidiv sogar um das fast 2 ½ -fache gesteigert. Die Voll- Publikation der Studie wird in den nächsten Monaten erwartet. Bis dahin sollte eine kritische Haltung in Bezug auf eine solche Therapie bei Brustkrebspatientinnen mit klimakterischen Beschwerden eingenommen werden. 4. FOCUS-Recherche zum Thema ärztliche Versorgung in der Frauenheilkunde Die DGGG unterstützt die neue bundesweite FOCUS-Recherche zum Thema ärztliche Versorgung in der Frauenheilkunde. Zur Teilnahme aufgerufen sind bundesweit alle Fachärztinnen und Fachärzte für Gynäkologie. Ziel ist es, das breite Leistungsspektrum der Frauenheilkunde zu erfassen und patientengerecht aufzubereiten. Im Mittelpunkt stehen medizinische Indikatoren, Serviceleistungen und Qualität. Online-Fragebogen unter https://focus-daten.lithium.q-one-hosting.com/lib/anyindex.php/Intern/Login/de?ref=dggg Nach Ihrer Registrierung erhalten Sie von FOCUS eine eigene Benutzerkennung. Die Daten sind für Dritte nicht einsehbar. 5. Kostenloser online Zugang zum Journal 'Ultrasound in Obstetrics and Gynecology' Assistenzärztinnen und Assistenzärzte in Fort-und Weiterbildung können einen kostenlosen online Zugang zum Journal 'Ultrasound in Obstetrics and Gynecology' erhalten. Dazu ist es notwendig, dass Sie uns Ihr Einverständnis erklären, dass wir Ihren Namen und Ihre Mitgliedsnummer weitergeben dürfen, damit der Zugang freigeschaltet werden kann. Sollten Sie an dem Angebot interessiert sein, so geben Sie uns bitte Ihre Freigabe bis zum 26. Januar 2009 im Mitgliederbereich der DGGG unter folgendem Link: http://www.dggg.de/forms/registration_wj.php Ca. zwei Wochen später können Sie das White Journal beziehen. 6. Unterstützung niedergelassener Ärztinnen und Ärzte durch das M.I.G.G. Projekt Das Projekt M.I.G.G. (Medizinische Intervention gegen Gewalt) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) möchte niedergelassene Ärztinnen und Ärzte unterstützen, Betreuungskonzepte zu optimieren und an die Alltagsbedingungen in der Arztpraxis bestmöglich anzupassen. http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/gleich stellung,did=98090.html 7. Jeder zehnte Beschäftigte ist im Gesundheitswesen tätig Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren zum 31. Dezember 2007 rund 4,4 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa jeder zehnte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig. Im Jahr 2007 gab es im Gesundheitswesen damit rund 63.000 Arbeitsplätze mehr als im Jahr 2006. Das entspricht einem Beschäftigungswachstum von 1,5 Prozent. http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/In ternet/DE/Presse/pm/2008/12/PD08__490__23621,templateId=rend erPrint.psml 8. Rechtliche Fragestellungen in der Reproduktionsmedizin Veranstaltung des Instituts für Rechtsfragen der Medizin der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf und dem Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren, 13. Februar 2009, 9.30-16.30 Uhr, Haus der Ärzteschaft, Tersteegenstr. 9, 40474 Düsseldorf http://www.repromed.de/ 9. 8. Jahreskongress der deutsch-türkischen Gynäkologengesellschaft Der achte Jahreskongress der deutsch-türkischen Gynäkologengesellschaft wird vom 29.4. - 3.5.2009 in Antalya veranstaltet. Dieser Kongress ist der größte der Frauenheilkunde in der Türkei. http://www.dtgg.de/ 10. ISUOG World Congress Der 19th World Congress on Ultrasound in Obstetrics and Gynecology findet vom 13. - 17. September 2009 in Hamburg statt. Online Registration kann über die Website http://www.isuog.org/WorldCongress/2009/ erfolgen. 11. Wöchentlicher Presseservice Den wöchentlichen Presseservice und den Beitrag aus "der Gynäkologe" 1/09 "Endometriose und Infertilität" Autorin: Dr. R. Popovici, München lesen Sie im internen Bereich der DGGG Homepage. Den Newsletter der DGGG können Sie gerne weiterempfehlen. Bitte nutzen Sie dazu die u.a. Funktion. Ihr Interesse entscheidet mit über die Inhalte des Newsletters der DGGG. Deshalb freuen wir uns über Ihre Rückmeldung unter newsletter@dggg.de |
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