Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.  
 
     
  9. Newsletter der DGGG 2008  
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Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort Prof. Jonat
  2. Ausübung heilkundlicher Tätigkeiten
  3. Anstieg der Ausgaben für Gesundheit
  4. Schmerzfreie Geburt
  5. Teilweise Verbesserung der Überlebenswahrscheinlichkeit
  6. LEITLINIEN ALS TASCHENBUCH - JETZT BESTELLEN
  7. Wöchentlicher Presseservice der DGGG
  8. Leserumfrage im Frauenarzt
  9. Änderungen der Mitgliedsdaten


 
    Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

derzeit arbeiten wir an der endgültigen Fassung des Programms des Deutschen Kongresses v. 16. bis 19. September 2008 in Hamburg. Die Frist für die Bewerbung der ausgelobten Preise läuft in Kürze ab. Bitte bewerben Sie sich bis zum 31. Mai 2008 unter
http://www.dggg-kongress.de/default.asp?content=preise

Der nächste Intensivkurs Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin der Deutschen Akademie für Gynäkologie und Geburtshilfe findet am 13./14. Juni in Berlin statt. Programm und Anmeldung unter
http://www.dggg.de/index.php?site=dagg_events

Die DAGG wird das Angebot von Intensivkursen aufgrund des großen Interesses erweitern und erstmalig 2009 einen Fortbildungskongress in Berlin abhalten.

Die DGGG plant, kurzfristig eine Satzungskommission einzusetzen. Diese Kommission wird eine Satzung erarbeiten, welche die veränderten Gegebenheiten in unserem Fach aufgreift und zeitgemäß umsetzt. Es ist vorgesehen, die neue Satzung auf einer Mitgliederversammlung der DGGG, evt. beim Kongress der DAGG 2009, zu verabschieden. Mitglieder der Satzungskommission werden die Mitglieder des Vorstands (acht) und fünf weitere Fachvertreter sein.

Sie haben vielleicht in der Presse verfolgt, dass die Fraktion der CDU/CSU im Deutschen Bundestag eine Regelung der sogenannten Spätabbrüche im Schwangerschaftskonflikt anstrebt. Dies geht auf eine Initiative der DGGG zurück. Im Jahr 2001 initiierte der damalige Präsident der DGGG Prof. Hans Georg Bender eine Arbeitsgruppe Schwangerschaftsabbruch unter Leitung von Prof. Klaus Diedrich (Mitglieder waren Gynäkologen, Pränatalmediziner und Geburtshelfer, Genetiker, Ethiker, Juristen). Ein erster Diskussionsentwurf wurde 2002 auf dem Kongress in Düsseldorf vorgestellt. 2003 veranstaltete die DGGG zu dem Thema eine Tagung in Berlin "Reform der Pränataldiagnostik". Mit Vertretern aller politischer Parteien im Dt. Bundestag erfolgte eine Reihe von Gesprächen im interfraktionellen und persönlichen Kontext. 2004 wurde auf dem Kongress das Positionspapier der DGGG "Pränataldiagnostik - Beratung und möglicher Schwangerschaftsabbruch" vorgestellt. Über all die Jahre war das Interesse seitens der Öffentlichkeit unvermindert hoch. Die Medien haben immer ausführlich berichtet. Auf Anregung von Prof. Hermann Hepp wurden 2005 Beratungen mit der Bundesärztekammer aufgenommen mit dem Ergebnis eines gemeinsamen Papiers der DGGG und BÄK "Vorschlag zur Ergänzung des Schwangerschaftsabbruchrechts aus medizinischer Indikation". Wesentliche Forderungen der DGGG (soziale Beratung als Angebot und Drei-Tages-Frist zwischen Beratung und Abbruch) wurden zu Gesetzesvorschlägen weiterentwickelt. Die Vorschläge betreffen nicht nur das Strafgesetzbuch sondern auch z.B. die genaue Erfassung von Schwangerschaftsabbrüchen in der Statistik.

Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber im Jahr 1992 in seinem Urteil bezüglich der Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch eine Beobachtungs- und eventuelle Nachbesserungspflicht auferlegt. In ihrem Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 haben die Koalitionäre beschlossen, dieser Verpflichtung in der 16. Legislaturperiode nachzukommen und sie wollen prüfen, ob und gegebenenfalls wie die Situation bei Spätabtreibungen verbessert werden kann.

Ausdrücklich möchte ich den Kollegen Bender, Diedrich und Hepp für ihre Initiative, Arbeit und Hartnäckigkeit im Verfolgen unserer Ziele danken. Die Positionspapiere, Unterlagen und Pressemitteilungen sind unter http://www.dggg.de Presse und Dokumentationen abrufbar.

Es ist Aufgabe der DGGG, in diesen wichtigen gesundheitlichen wie gesellschaftlichen Fragen Position zu beziehen und substantiell zu der Verbesserung der gegenwärtigen Regelung beizutragen.

Mit den besten Grüßen bin ich Ihr

 
    Walter Jonat
Präsident DGGG

 
     
   

2. Ausübung heilkundlicher Tätigkeiten
Die Ausübung heilkundlicher Tätigkeiten muss auch zukünftig in der Hand und Verantwortung der Ärzte bleiben. Hierauf weist die AWMF in einer aktuellen Stellungnahme hin. Die Notwendigkeit der Entlastung der Ärzte in Klinik und Praxis von administrativen und anderen nicht-ärztlichen Aufgaben lässt eine Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten des nicht-ärztlichen Personals sinnvoll erscheinen. Die Leitungsverantwortung muss aber stets beim Arzt verbleiben.
http://www.awmf.org/res/stn-0805.pdf
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3. Anstieg der Ausgaben für Gesundheit
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, beliefen sich die Ausgaben für Gesundheit im Jahr 2006 auf insgesamt 245,0 Milliarden Euro. Dies war ein Anstieg um 5,7 Milliarden Euro oder 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit entsprachen die Ausgaben 10,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes oder gut 2.970 Euro je Einwohner (2005: 2.900 Euro)
http://www.gbe-bund.de

Mit rund 10,4 Prozent Anteil an der Gesamtbeschäftigung und einem Wertschöpfungswachstum von 2,2 Prozent gehört die Gesundheitswirtschaft zu den wichtigsten Branchen in Deutschland. Das zeigt die Studie "Deutschland 2020. Zukunftsperspektiven für die deutsche Wirtschaft" der Unternehmensberatung McKinsey. McKinsey hält in den kommenden Jahren ein Wachstum von 3,3 Prozent pro Jahr für möglich.
http://www.mckinsey.de/html/presse/2008/20080505_d2020.asp
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4. Schmerzfreie Geburt
Laut einer Umfrage der deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes bieten 98 Prozent der deutschen Kliniken eine schmerzfreie Geburt an. Es gibt große Unterschiede zwischen Stadt und Land, Ost und West.
http://www.dgss.org
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5. Teilweise Verbesserung der Überlebenswahrscheinlichkeit
David Field und Kollegen von der University of Leicester stellen fest, dass sich die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Neugeborenen unter 23 Wochen in den letzten zehn Jahren nicht verbessert hat, dagegen konnte die Überlebenswahrscheinlichkeit bei Neugeborenen mit 24 Wochen von 24 auf 41 Prozent-, bei 25 Wochen Babys von 52 auf 63 Prozent erhöht werden.
http://www.bmj.com
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6. LEITLINIEN ALS TASCHENBUCH - JETZT BESTELLEN
Im September 2008 erscheinen die aktuellen Leitlinien der DGGG als vierbändige Taschenbuch-Ausgabe. Auch die onkologischen Leitlinien werden in Form von Statements oder Kurzfassungen in der Sammlung enthalten sein. Mitglieder der DGGG können diese Gesamtausgabe bis zum 30. Juni zum Spezialpreis von 29.95 € direkt beim Verlag S. Kramarz bestellen. Der Buchhandelspreis wird bei 53,20 € liegen. Direkt zum Bestellformular:
http://www.verlag-kramarz.de
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7. Wöchentlicher Presseservice der DGGG
Den wöchentlichen Presseservice und den aktuellsten Beitrag "Endometriale Implantation" Der Gynäkologe 5/2008 lesen Sie im internen Bereich der DGGG Homepage.
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8. Leserumfrage im Frauenarzt
Wir weisen noch auf die Leserumfrage im Frauenarzt 04/2008 (S. 305) hin. Die Abgabefrist wurde auf den 10. Juni 2008 verlängert.
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9. Änderungen der Mitgliedsdaten
Bitte teilen Sie uns eine Änderung Ihrer Adresse und Bankverbindung mit. Vielen Dank.
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Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Tel. 030 / 514 88 33

eingetragen
am 27. April 2001
Registernummer:
22996 Nz.,
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