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Sehr
geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit dem Symposium zur Anonymen Geburt in Berlin am 22. Januar 2008 haben
wir breites Interesse gefunden. Das Thema wird sehr heftig und kontrovers
in der Öffentlichkeit diskutiert. Wir als Frauenärzte sehen uns zu einer
Stellungnahme veranlasst, da Anonyme Geburten rechtswidrig sind und dem
geburtshilflich handelnden Personal Strafverfolgung droht. Wir wollen für
uns Rechtssicherheit und Verbesserungen für Schwangere in Notsituationen
http://www.dggg.de/index.php?site=press_033&topic=press.
Babyklappen fördern wir nicht, da wir eine sichere Geburt für Mütter und
Kinder brauchen.
Einige Unsicherheit hat ein Todesfall bei einer jungen Deutschen im zeitlichen
Zusammenhang zur HPV Schutzimpfung hervorgerufen. Wir verweisen hier auf
die Stellungnahme des Paul-Ehrlich-Institutes "Aus den Ergebnissen der Obduktion
ergeben sich keine Hinweise auf eine mögliche Ursache für den Tod der jungen
Frau, so dass dieser Fall als so genannter 'Plötzlicher ungeklärter Tod'
bewertet wird."
http://www.pei.de
Nachdem die DGGG gemeinsam mit der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendmedizin
(DAKJ) eine Empfehlung zur Impfung gegen das HPV Virus herausgegeben hat,
bleiben wir sehr sensibel gegenüber Meldungen von evt. Nebenwirkungen.
Besonders unsere jungen Mitglieder lade ich herzlich zu dem Deutschen Kongress
vom 16. bis 19. September 2008 nach Hamburg ein.
http://www.dggg-kongress.de
Ein Schwerpunkt des Kongresses sind die Kurse, die von den Spitzenvertretern
des jeweiligen Fachgebietes abgehalten werden. Sie haben die einmalige Chance,
von diesen Vertretern Neues zu hören. Es wird ein educational booklet für
die Teilnehmer erscheinen.
Mit den besten Grüßen bin ich
Ihr
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2.
Straffreiheit für Ärzte bei Anonymer Geburt
Presseerklärung: Straffreiheit für Ärzte bei Anonymer Geburt
Frauenärzte wollen eine sichere Geburt für Frauen und Kinder in einer
extremen Notlage und fordern Rechtssicherheit bei der Anonymen Geburt
http://www.dggg.de

3. HPV Impfung
Die Stellungnahme des Paul-Ehrlich-Institutes zum Todesfall in zeitlichem
Zusammenhang mit der HPV Impfung finden Sie unter:
http://www.pei.de

4. Inzidenz von Frühgeburtlichkeit
Die Inzidenz von Frühgeburtlichkeit steigt. Der Lancet untersucht derzeit
in einer Serie Methoden, die dazu beitragen die Mortalität und Morbidität
von Frühgeburten zu senken.
http://www.thelancet.com/

5. Ambulante Leistungen bei speziellen Krebserkrankungen
Auf seiner Sitzung im Januar hat der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen,
Krankenhäuser für ambulante Leistungen bei speziellen Krebserkrankungen,
gebunden an eine Mindestanzahl, zu öffnen. Die Richtlinie dazu ist noch
nicht in Kraft.
http://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/594/

6. Kosten-Nutzen-Bewertung
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
hat sein Konzept für die Methode der Kosten-Nutzen-Bewertung vorgelegt,
dass in den folgenden Monaten breit diskutiert werden soll. Bislang konnte
das IQWIG Arzneimittel nur in Hinblick auf ihren medizinischen Nutzen
bewerten. Künftig soll das Institut auch die Kosten in Betracht ziehen
und in ein Verhältnis zu dem zuvor ermittelten Nutzen setzen.
http://www.iqwig.de/index.738.html

7. Situation der Krankenhäuser
Eine aktuelle Übersicht über die Situation der Krankenhäuser in Deutschland
findet sich in der Ausgabe 01/08 "Das Krankenhaus". Sie ist geprägt von
einer nach wie vor angespannten finanziellen Situation, Unzufriedenheit
der Mitarbeiter, Abbau von Vollzeitstellen, Zunahme der Bürokratie u.v.a.m.
Jeder zweite Patient klagt inzwischen über mangelnde Zuwendung von Ärzten
und Pflegepersonal.
http://www.dkgev.de/media/file/3897.021_026.pdf

8. Erhöhtes Risiko auf respiratorische Störungen nach
Sectio
Anne Kirkeby Hansen und Kollegen vom Perinatalen Epidemiologischen Forschungszentrum
an der Universität Aarhus in Dänemark weisen nach (BMJ, doi:10.1136/bmj.39405.539282.BE),
dass Kinder, die mit Kaiserschnitt entbunden werden, ein deutlich erhöhtes
Risiko auf respiratorische Störungen haben, auch wenn die Geburt nahe
des errechneten Termins erfolgt. Die Autoren führen dies auf den fehlenden
"Katecholamin-Stoß" durch Wehen und Austreibungsphase zurück.
http://www.bmj.com/cgi/content/abstract/336/7635/85

9. Datenlage bei Hormonersatztherapie und Brustkrebs
Einen Überblick über die aktuelle Datenlage bei Hormonersatztherapie und
Brustkrebs findet sich in der Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes 2008;
105(6): A-260. Die Krebsregister von Schleswig-Holstein und dem Saarland
zeigen den Rückgang von Verschreibungen von Hormonersatzpräparaten und
dem gleichzeitigen Rückgang der Brustkrebsinzidenz.
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikeldruck.asp?id=58821

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