Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.  
 
     
  3. Newsletter der DGGG 2008  
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Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort Prof. Jonat
  2. Straffreiheit für Ärzte bei Anonymer Geburt
  3. HPV Impfung
  4. Inzidenz von Frühgeburtlichkeit
  5. Ambulante Leistungen bei speziellen Krebserkrankungen
  6. Kosten-Nutzen-Bewertung
  7. Situation der Krankenhäuser
  8. Erhöhtes Risiko auf respiratorische Störungen nach Sectio
  9. Datenlage bei Hormonersatztherapie und Brustkrebs
  10. Änderungen der Mitgliedsdaten


 
    Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit dem Symposium zur Anonymen Geburt in Berlin am 22. Januar 2008 haben wir breites Interesse gefunden. Das Thema wird sehr heftig und kontrovers in der Öffentlichkeit diskutiert. Wir als Frauenärzte sehen uns zu einer Stellungnahme veranlasst, da Anonyme Geburten rechtswidrig sind und dem geburtshilflich handelnden Personal Strafverfolgung droht. Wir wollen für uns Rechtssicherheit und Verbesserungen für Schwangere in Notsituationen http://www.dggg.de/index.php?site=press_033&topic=press. Babyklappen fördern wir nicht, da wir eine sichere Geburt für Mütter und Kinder brauchen.

Einige Unsicherheit hat ein Todesfall bei einer jungen Deutschen im zeitlichen Zusammenhang zur HPV Schutzimpfung hervorgerufen. Wir verweisen hier auf die Stellungnahme des Paul-Ehrlich-Institutes "Aus den Ergebnissen der Obduktion ergeben sich keine Hinweise auf eine mögliche Ursache für den Tod der jungen Frau, so dass dieser Fall als so genannter 'Plötzlicher ungeklärter Tod' bewertet wird."
http://www.pei.de
Nachdem die DGGG gemeinsam mit der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendmedizin (DAKJ) eine Empfehlung zur Impfung gegen das HPV Virus herausgegeben hat, bleiben wir sehr sensibel gegenüber Meldungen von evt. Nebenwirkungen.

Besonders unsere jungen Mitglieder lade ich herzlich zu dem Deutschen Kongress vom 16. bis 19. September 2008 nach Hamburg ein.
http://www.dggg-kongress.de
Ein Schwerpunkt des Kongresses sind die Kurse, die von den Spitzenvertretern des jeweiligen Fachgebietes abgehalten werden. Sie haben die einmalige Chance, von diesen Vertretern Neues zu hören. Es wird ein educational booklet für die Teilnehmer erscheinen.

Mit den besten Grüßen bin ich

Ihr
 
    Walter Jonat
Präsident DGGG

 
     
   

2. Straffreiheit für Ärzte bei Anonymer Geburt
Presseerklärung: Straffreiheit für Ärzte bei Anonymer Geburt
Frauenärzte wollen eine sichere Geburt für Frauen und Kinder in einer extremen Notlage und fordern Rechtssicherheit bei der Anonymen Geburt
http://www.dggg.de
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3. HPV Impfung
Die Stellungnahme des Paul-Ehrlich-Institutes zum Todesfall in zeitlichem Zusammenhang mit der HPV Impfung finden Sie unter:
http://www.pei.de
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4. Inzidenz von Frühgeburtlichkeit
Die Inzidenz von Frühgeburtlichkeit steigt. Der Lancet untersucht derzeit in einer Serie Methoden, die dazu beitragen die Mortalität und Morbidität von Frühgeburten zu senken.
http://www.thelancet.com/
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5. Ambulante Leistungen bei speziellen Krebserkrankungen
Auf seiner Sitzung im Januar hat der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen, Krankenhäuser für ambulante Leistungen bei speziellen Krebserkrankungen, gebunden an eine Mindestanzahl, zu öffnen. Die Richtlinie dazu ist noch nicht in Kraft.
http://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/594/
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6. Kosten-Nutzen-Bewertung
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat sein Konzept für die Methode der Kosten-Nutzen-Bewertung vorgelegt, dass in den folgenden Monaten breit diskutiert werden soll. Bislang konnte das IQWIG Arzneimittel nur in Hinblick auf ihren medizinischen Nutzen bewerten. Künftig soll das Institut auch die Kosten in Betracht ziehen und in ein Verhältnis zu dem zuvor ermittelten Nutzen setzen.
http://www.iqwig.de/index.738.html
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7. Situation der Krankenhäuser
Eine aktuelle Übersicht über die Situation der Krankenhäuser in Deutschland findet sich in der Ausgabe 01/08 "Das Krankenhaus". Sie ist geprägt von einer nach wie vor angespannten finanziellen Situation, Unzufriedenheit der Mitarbeiter, Abbau von Vollzeitstellen, Zunahme der Bürokratie u.v.a.m. Jeder zweite Patient klagt inzwischen über mangelnde Zuwendung von Ärzten und Pflegepersonal.
http://www.dkgev.de/media/file/3897.021_026.pdf
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8. Erhöhtes Risiko auf respiratorische Störungen nach Sectio
Anne Kirkeby Hansen und Kollegen vom Perinatalen Epidemiologischen Forschungszentrum an der Universität Aarhus in Dänemark weisen nach (BMJ, doi:10.1136/bmj.39405.539282.BE), dass Kinder, die mit Kaiserschnitt entbunden werden, ein deutlich erhöhtes Risiko auf respiratorische Störungen haben, auch wenn die Geburt nahe des errechneten Termins erfolgt. Die Autoren führen dies auf den fehlenden "Katecholamin-Stoß" durch Wehen und Austreibungsphase zurück.
http://www.bmj.com/cgi/content/abstract/336/7635/85
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9. Datenlage bei Hormonersatztherapie und Brustkrebs
Einen Überblick über die aktuelle Datenlage bei Hormonersatztherapie und Brustkrebs findet sich in der Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes 2008; 105(6): A-260. Die Krebsregister von Schleswig-Holstein und dem Saarland zeigen den Rückgang von Verschreibungen von Hormonersatzpräparaten und dem gleichzeitigen Rückgang der Brustkrebsinzidenz.
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikeldruck.asp?id=58821
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10. Änderungen der Mitgliedsdaten
Bitte teilen Sie uns eine Änderung Ihrer Adresse und Bankverbindung mit.
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Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Tel. 030 / 514 88 33

eingetragen
am 27. April 2001
Registernummer:
22996 Nz.,
Amtsgericht Berlin



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