Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.  
 
     
  3. Newsletter der DGGG 2007  
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Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort Prof. Jonat
  2. Meta-Analysen
  3. Bericht zur mütterlichen und kindlichen Gesundheit
  4. Respiratorische Störungen
  5. Biomarker
  6. Abnahme der Hormonersatztherapie
  7. Unnötiger Einsatz von Computertomografen
  8. Jahrbuch des Deutschen IVF Register
  9. Rückgang der Neuerkrankungsrate bei Brustkrebs
  10. Schwangerschaftsabbrüche nach wie vor rückläufig
  11. MLP Gesundheitsreport
  12. Curriculum zur ärztlichen Führung
  13. Mediziner und Forschung
  14. Das Gesundheitsportal www.frauenaerzte-im-netz.de
  15. Änderungen der Mitgliedsdaten


 
    Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum Ende des Jahres 2007 möchte ich mich noch einmal bei Ihnen melden.

Einige Projekte konnten wir erfolgreich auf den Weg bringen:

Homepage und Newsletter der DGGG stehen Ihnen als wichtige Informationsmedien zur Verfügung. Wir arbeiten ständig an den Inhalten und einer zeitnahen Übermittlung. http://www.dggg.de

Die Fort- und Weiterbildung in der DGGG wird künftig ein Schwergewicht unserer Tätigkeit sein. Die Deutsche Akademie für Gynäkologie und Geburtshilfe hat ihr erstes Programm für 2008 aufgelegt
http://www.dggg.de/index.php?lang=de&site=dagg_events&topic=dagg

Zum Kongress 2008 wird wieder eine Zusammenfassung der Leitlinien der Gynäkologie und Geburtshilfe vorliegen. Bereits heute finden Sie die aktuellen Leitlinien unter
http://www.dggg.de

Mit der Aufnahme der HPV Impfung in den Katalog der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Schutzimpfungen wurde ein Meilenstein der Forschung in gesundheitliche Prävention umgesetzt.
Die DGGG ist zu wichtigen Fragen ihres Fachbereichs im Gespräch mit Trägern des Gesundheitswesens, der Gesellschaft und der Politik. So darf ich Sie schon heute auf das Symposium der DGGG zur "Anonymen Geburt" am 22. Januar 2008, 19 Uhr in Berlin hinweisen. Die Einladung finden Sie unter
http://www.dggg.de

Jahresende bedeutet auch, Innehalten, Zurückblicken und Danke sagen all denjenigen, die in - und an unserer Fachgesellschaft mitgearbeitet haben: den Kolleginnen und Kollegen im Vorstand und den Arbeitsgemeinschaften, unseren Mitarbeiterinnen, unseren Partnern und Unterstützern. Besonders dankbar sind wir für das Engagement unserer jungen Generation, die sich so aktiv in die Gestaltung des Faches einbringt. Mit diesem Nachwuchs brauchen wir keine Sorge für die Zukunft der Gynäkologie und Geburtshilfe haben.

Wir blicken in dankbarer Erinnerung zurück und denken an unsere Ehrenmitglieder Klaus Dieter Schulz, Christian Lauritzen und unseren ehemaligen Präsidenten und Kaufmann Medaillenträger Josef Zander, von denen wir in diesem Herbst Abschied nehmen mussten. Wir haben ihnen viel zu verdanken und werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Vorbereitungen zum 57. Kongress der DGGG in Hamburg laufen auf vollen Touren. Ich würde mich freuen, Sie alle in Hamburg zu sehen.

Mit den besten Wünschen für eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit und ein gesundes, erfülltes und erfolgreiches neues Jahr bin ich Ihr

 
    Walter Jonat
Präsident DGGG

 
     
   

2. Meta-Analysen
Meta-Analysen sind besonders anfällig für unterschiedliche Interpretationen, wenn sie von Pharmafirmen gesponsert werden. Veronica Yank von der Stanford Universität untersuchte 124 Meta-Analysen. Bei korrekten statistischen Ergebnissen kamen 92 Prozent aller von einer einzelnen Firma gesponserten Meta-Analysen zu einer positiven Bewertung des oder der Medikamente, dabei stützten aber nur 55 Prozent der statistischen Ergebnisse diese Bewertung.
http://www.bmj.com/cgi/reprint/bmj.39376.447211.BEv1.pdf
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3. Bericht zur mütterlichen und kindlichen Gesundheit
Im Rahmen eines globalen Berichts zur mütterlichen und kindlichen Gesundheit der WHO 2005 konstatiert J. Villar mit andern Kollegen in einer prospektiven Kohortenstudie, dass die nach wie vor weltweit zunehmende Kaiserschnittrate zahlreiche Risiken mütterlicher und kindlicher Morbidität und Mortalität steigen lässt.
http://www.bmj.com/cgi/content/full/335/7628/1003
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4. Respiratorische Störungen
Je nach Geburtstermin führt eine Entbindung nach Kaiserschnitt zu leichten bis schweren respiratorischen Störungen bei den Neugeborenen ermittelte die Gruppe um Anne Kirkeby Hansen vom Perinatalen Epidemiologischen Forschungszentrum an der Universität Aarhus in Dänemark. Dazu wurden prospektiv die Daten von fast 35.000 Kindern ausgewertet, davon 2.687 elektive Sectiones caesaria, die zwischen der 37. und 41. Woche (und ohne Behinderungen) geboren wurden.
http://www.bmj.com/cgi/content/full/bmj.39405.539282.BEv1
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5. Biomarker
Forscher um Thea D. Tlsty der Universität San Francisco haben Biomarker identifiziert, die vorhersagen, ob Frauen mit nicht invasivem Brustkrebs später eine invasive Form entwickeln.
http://www.cancercell.org
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6. Abnahme der Hormonersatztherapie
Eine starke Abnahme der Hormonersatztherapie nach der Veröffentlichung der WHI Studie 2001 konstatieren Yong Du und Kollegen. Am stärksten betraf der Rückgang die Altersgruppen (40-49: 10.7% vs. 3.9%; 50-59: 36.3% vs. 21.3%; 70-79: 5.7% vs. 3.2) während die Einnahme in der Altersgruppe von 60-69 (20.3% vs. 18.5%) kaum abnahm.
http://www.biomedcentral.com/1472-6874/7/19/abstract
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7. Unnötiger Einsatz von Computertomografen
Experten vermuten, dass der technische Fortschritt bei den neuesten Computertomografen Radiologen zu unnötigem Einsatz der Geräte verführt. 1,5 bis 2 Prozent aller künftigen Krebserkrankungen könnten Spätfolgen der CT-Untersuchungen sein. http://content.nejm.org/cgi/content/short/357/22/2277
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8. Jahrbuch des Deutschen IVF Register
Das Jahrbuch des Deutschen IVF Register ist erschienen und abrufbar unter
http://www.meb.uni-bonn.de/frauen/DIR_downloads/dirjahrbuch2006.pdf
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9. Rückgang der Neuerkrankungsrate bei Brustkrebs
Daten des Gemeinsamen Krebsregisters (GKR) zwischen 1995 und 2005 deuten auf einen Rückgang der Neuerkrankungsrate bei Brustkrebs unter den 45- bis 59-jährigen Frauen hin. Die Senatsverwaltung Berlin vermutet den Rückgang durch den reduzierten Einsatz der Hormonersatztherapie seit 2002.
http://www.berlin.de
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10. Schwangerschaftsabbrüche nach wie vor rückläufig
Die Rate von Schwangerschaftsabbrüchen ist nach wie vor rückläufig. Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden wurden im dritten Quartal 2007 rund 28.100 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland durchgeführt, das sind 2,3 Prozent Schwangerschaftsabbrüche weniger als im Vorjahresquartal.

72 Prozent der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt. 41 Prozent der Schwangeren hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt. Knapp 98 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Zu 97 Prozent erfolgten die Eingriffe ambulant.
Internet
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11. MLP Gesundheitsreport
Bei ihrem letzten Krankenhausaufenthalt waren 91 Prozent der Patienten mit der medizinischen Versorgung "zufrieden" oder "sehr zufrieden", so ein Ergebnis des zweiten MLP Gesundheitsreports, einer repräsentativen Umfrage des Finanzdienstleisters MLP in Kooperation mit dem Institut für Demoskopie Allensbach unter rund 1.900 Bundesbürgern. 53 Prozent der Befragten beklagten, dass Ärzte in Krankenhäusern zu wenig Zeit für den einzelnen Patienten haben. Zum Vergleich: 1995 kam weniger als ein Drittel der Patienten zu diesem Urteil. Positiv hat sich die Bewertung hinsichtlich medizinisch-technischer Standards der Einrichtungen und die Unterbringung in den Krankenhäusern entwickelt. Bei der Beurteilung von Ärzten im Allgemeinen sind lediglich 36 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Ärzte in Deutschland medizinisch auf dem neuesten Stand sind und moderne Behandlungsmethoden kennen. Hier fällt das Urteil über Ärzte im Krankenhaus mit 47 Prozent besser aus.
Internet
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12. Curriculum zur ärztlichen Führung
Die Bundesärztekammer hat ein Curriculum zur ärztlichen Führung entwickelt. Veränderungen im Gesundheitswesen, Herausforderungen im Verwaltungs- und Kaufmännischen Bereich der Kliniken mit zunehmenden Dokumentationsaufgaben und abnehmenden finanziellen Ressourcen fordern die Fähigkeiten der Mediziner in Kommunikation und Management. Der Leitgedanke des vorliegenden Curriculums ist es, das dem Wohle der Patienten verpflichtete berufliche Selbstverständnis des Arztes zukunftsfähig zu machen.
http://www.baek.de/page.asp?his=1.120.1116.5688
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13. Mediziner und Forschung
Zu wenige Mediziner wollen in der Forschung arbeiten. Dazu diskutierte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im November in Berlin. "Karrierewege in der Hochschulmedizin". Es gibt vielfältige Ursachen wie unzureichend definierte Karrierewege und wenig attraktive Aufstiegs- und Verdienstaussichten, hierarchische Strukturen sowie bessere Angebote aus dem Ausland. Bereits in der Ausbildung sollten Möglichkeiten geschaffen werden wie Rotationsmöglichkeiten, Anerkennung in der Weiterbildung und ausreichende Stipendien.
http://www.dfg.de/wissenschaftliche_karriere/
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14. Das Gesundheitsportal www.frauenaerzte-im-netz.de
Das Gesundheitsportal http://www.frauenaerzte-im-netz.de wird vom Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) herausgegeben. Im deutschlandweiten Ärzteverzeichnis ermöglicht eine integrierte Suchfunktion Patientinnen, eine/n Frauenärztin/arzt oder eine Klinik zu finden.
Registrierung:
http://www.frauenaerzte-im-netz.de/online/register.php
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15. Änderungen der Mitgliedsdaten
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newsletter@dggg.de.

 
   
 
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Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Tel. 030 / 514 88 33

eingetragen
am 27. April 2001
Registernummer:
22996 Nz.,
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