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Sehr
geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
zum Ende des Jahres 2007 möchte ich mich noch einmal bei Ihnen melden.
Einige Projekte konnten wir erfolgreich auf den Weg bringen:
Homepage und Newsletter der DGGG stehen Ihnen als wichtige Informationsmedien
zur Verfügung. Wir arbeiten ständig an den Inhalten und einer zeitnahen
Übermittlung. http://www.dggg.de
Die Fort- und Weiterbildung in der DGGG wird künftig ein Schwergewicht unserer
Tätigkeit sein. Die Deutsche Akademie für Gynäkologie und Geburtshilfe hat
ihr erstes Programm für 2008 aufgelegt
http://www.dggg.de/index.php?lang=de&site=dagg_events&topic=dagg
Zum Kongress 2008 wird wieder eine Zusammenfassung der Leitlinien der Gynäkologie
und Geburtshilfe vorliegen. Bereits heute finden Sie die aktuellen Leitlinien
unter
http://www.dggg.de
Mit der Aufnahme der HPV Impfung in den Katalog der von der Ständigen Impfkommission
(STIKO) empfohlenen Schutzimpfungen wurde ein Meilenstein der Forschung
in gesundheitliche Prävention umgesetzt.
Die DGGG ist zu wichtigen Fragen ihres Fachbereichs im Gespräch mit Trägern
des Gesundheitswesens, der Gesellschaft und der Politik. So darf ich Sie
schon heute auf das Symposium der DGGG zur "Anonymen Geburt" am 22. Januar
2008, 19 Uhr in Berlin hinweisen. Die Einladung finden Sie unter
http://www.dggg.de
Jahresende bedeutet auch, Innehalten, Zurückblicken und Danke sagen all
denjenigen, die in - und an unserer Fachgesellschaft mitgearbeitet haben:
den Kolleginnen und Kollegen im Vorstand und den Arbeitsgemeinschaften,
unseren Mitarbeiterinnen, unseren Partnern und Unterstützern. Besonders
dankbar sind wir für das Engagement unserer jungen Generation, die sich
so aktiv in die Gestaltung des Faches einbringt. Mit diesem Nachwuchs brauchen
wir keine Sorge für die Zukunft der Gynäkologie und Geburtshilfe haben.
Wir blicken in dankbarer Erinnerung zurück und denken an unsere Ehrenmitglieder
Klaus Dieter Schulz, Christian Lauritzen und unseren ehemaligen Präsidenten
und Kaufmann Medaillenträger Josef Zander, von denen wir in diesem Herbst
Abschied nehmen mussten. Wir haben ihnen viel zu verdanken und werden ihnen
ein ehrendes Andenken bewahren.
Die Vorbereitungen zum 57. Kongress der DGGG in Hamburg laufen auf vollen
Touren. Ich würde mich freuen, Sie alle in Hamburg zu sehen.
Mit den besten Wünschen für eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit und
ein gesundes, erfülltes und erfolgreiches neues Jahr bin ich Ihr
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2.
Meta-Analysen
Meta-Analysen sind besonders anfällig für unterschiedliche Interpretationen,
wenn sie von Pharmafirmen gesponsert werden. Veronica Yank von der Stanford
Universität untersuchte 124 Meta-Analysen. Bei korrekten statistischen
Ergebnissen kamen 92 Prozent aller von einer einzelnen Firma gesponserten
Meta-Analysen zu einer positiven Bewertung des oder der Medikamente, dabei
stützten aber nur 55 Prozent der statistischen Ergebnisse diese Bewertung.
http://www.bmj.com/cgi/reprint/bmj.39376.447211.BEv1.pdf
3. Bericht zur mütterlichen und kindlichen Gesundheit
Im Rahmen eines globalen Berichts zur mütterlichen und kindlichen Gesundheit
der WHO 2005 konstatiert J. Villar mit andern Kollegen in einer prospektiven
Kohortenstudie, dass die nach wie vor weltweit zunehmende Kaiserschnittrate
zahlreiche Risiken mütterlicher und kindlicher Morbidität und Mortalität
steigen lässt.
http://www.bmj.com/cgi/content/full/335/7628/1003
4. Respiratorische Störungen
Je nach Geburtstermin führt eine Entbindung nach Kaiserschnitt zu leichten
bis schweren respiratorischen Störungen bei den Neugeborenen ermittelte
die Gruppe um Anne Kirkeby Hansen vom Perinatalen Epidemiologischen Forschungszentrum
an der Universität Aarhus in Dänemark. Dazu wurden prospektiv die Daten
von fast 35.000 Kindern ausgewertet, davon 2.687 elektive Sectiones caesaria,
die zwischen der 37. und 41. Woche (und ohne Behinderungen) geboren wurden.
http://www.bmj.com/cgi/content/full/bmj.39405.539282.BEv1

5. Biomarker
Forscher um Thea D. Tlsty der Universität San Francisco haben Biomarker
identifiziert, die vorhersagen, ob Frauen mit nicht invasivem Brustkrebs
später eine invasive Form entwickeln.
http://www.cancercell.org

6. Abnahme der Hormonersatztherapie
Eine starke Abnahme der Hormonersatztherapie nach der Veröffentlichung
der WHI Studie 2001 konstatieren Yong Du und Kollegen. Am stärksten betraf
der Rückgang die Altersgruppen (40-49: 10.7% vs. 3.9%; 50-59: 36.3% vs.
21.3%; 70-79: 5.7% vs. 3.2) während die Einnahme in der Altersgruppe von
60-69 (20.3% vs. 18.5%) kaum abnahm.
http://www.biomedcentral.com/1472-6874/7/19/abstract

7. Unnötiger Einsatz von Computertomografen
Experten vermuten, dass der technische Fortschritt bei den neuesten Computertomografen
Radiologen zu unnötigem Einsatz der Geräte verführt. 1,5 bis 2 Prozent
aller künftigen Krebserkrankungen könnten Spätfolgen der CT-Untersuchungen
sein. http://content.nejm.org/cgi/content/short/357/22/2277

8. Jahrbuch des Deutschen IVF Register
Das Jahrbuch des Deutschen IVF Register ist erschienen und abrufbar unter
http://www.meb.uni-bonn.de/frauen/DIR_downloads/dirjahrbuch2006.pdf

9. Rückgang der Neuerkrankungsrate bei Brustkrebs
Daten des Gemeinsamen Krebsregisters (GKR) zwischen 1995 und 2005 deuten
auf einen Rückgang der Neuerkrankungsrate bei Brustkrebs unter den 45-
bis 59-jährigen Frauen hin. Die Senatsverwaltung Berlin vermutet den Rückgang
durch den reduzierten Einsatz der Hormonersatztherapie seit 2002.
http://www.berlin.de

10. Schwangerschaftsabbrüche nach wie vor rückläufig
Die Rate von Schwangerschaftsabbrüchen ist nach wie vor rückläufig. Nach
Informationen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden wurden im dritten
Quartal 2007 rund 28.100 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland durchgeführt,
das sind 2,3 Prozent Schwangerschaftsabbrüche weniger als im Vorjahresquartal.
72 Prozent der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen,
waren zwischen 18 und 34 Jahren alt. 41 Prozent der Schwangeren hatten
vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt. Knapp 98 Prozent der gemeldeten
Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen.
Zu 97 Prozent erfolgten die Eingriffe ambulant.
Internet

11. MLP Gesundheitsreport
Bei ihrem letzten Krankenhausaufenthalt waren 91 Prozent der Patienten
mit der medizinischen Versorgung "zufrieden" oder "sehr zufrieden", so
ein Ergebnis des zweiten MLP Gesundheitsreports, einer repräsentativen
Umfrage des Finanzdienstleisters MLP in Kooperation mit dem Institut für
Demoskopie Allensbach unter rund 1.900 Bundesbürgern. 53 Prozent der Befragten
beklagten, dass Ärzte in Krankenhäusern zu wenig Zeit für den einzelnen
Patienten haben. Zum Vergleich: 1995 kam weniger als ein Drittel der Patienten
zu diesem Urteil. Positiv hat sich die Bewertung hinsichtlich medizinisch-technischer
Standards der Einrichtungen und die Unterbringung in den Krankenhäusern
entwickelt. Bei der Beurteilung von Ärzten im Allgemeinen sind lediglich
36 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Ärzte in Deutschland medizinisch
auf dem neuesten Stand sind und moderne Behandlungsmethoden kennen. Hier
fällt das Urteil über Ärzte im Krankenhaus mit 47 Prozent besser aus.
Internet

12. Curriculum zur ärztlichen Führung
Die Bundesärztekammer hat ein Curriculum zur ärztlichen Führung entwickelt.
Veränderungen im Gesundheitswesen, Herausforderungen im Verwaltungs- und
Kaufmännischen Bereich der Kliniken mit zunehmenden Dokumentationsaufgaben
und abnehmenden finanziellen Ressourcen fordern die Fähigkeiten der Mediziner
in Kommunikation und Management. Der Leitgedanke des vorliegenden Curriculums
ist es, das dem Wohle der Patienten verpflichtete berufliche Selbstverständnis
des Arztes zukunftsfähig zu machen.
http://www.baek.de/page.asp?his=1.120.1116.5688

13. Mediziner und Forschung
Zu wenige Mediziner wollen in der Forschung arbeiten. Dazu diskutierte
die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im November in Berlin. "Karrierewege
in der Hochschulmedizin". Es gibt vielfältige Ursachen wie unzureichend
definierte Karrierewege und wenig attraktive Aufstiegs- und Verdienstaussichten,
hierarchische Strukturen sowie bessere Angebote aus dem Ausland. Bereits
in der Ausbildung sollten Möglichkeiten geschaffen werden wie Rotationsmöglichkeiten,
Anerkennung in der Weiterbildung und ausreichende Stipendien.
http://www.dfg.de/wissenschaftliche_karriere/

14. Das Gesundheitsportal www.frauenaerzte-im-netz.de
Das Gesundheitsportal http://www.frauenaerzte-im-netz.de
wird vom Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) in Zusammenarbeit mit
der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
herausgegeben. Im deutschlandweiten Ärzteverzeichnis ermöglicht eine integrierte
Suchfunktion Patientinnen, eine/n Frauenärztin/arzt oder eine Klinik zu
finden.
Registrierung:
http://www.frauenaerzte-im-netz.de/online/register.php

15. Änderungen der Mitgliedsdaten
Bitte teilen Sie uns eine Änderung Ihrer Adresse und Bankverbindung mit.
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